| |
2 ORGANISATIONEN UND GREMIEN
8
des Mobiltelefons implementiert sein. MeT lässt an dieser Stelle allerdings
Spielraum, währen Mobey (siehe 2.2) konkrete Anforderungen stellt.
Der Content-Server bietet die eigentlichen Inhalte und wird von dem Un-
ternehmen betrieben, mit dem der Benutzer einen Kaufvertrag abschließen
will, bzw. dessen Leistung er in Anspruch nehmen will. Der Content-Server
kann ein Online-Shop oder ein Bezahlungs-Terminal sein.
Der Service Certificate Issuer ist eine Institution, die die erforderlichen Zer-
tifikate für die Nutzung eines Dienstes des Content-Providers ausstellt. Con-
tent-Provider und Service Certificate Issuer können die selbe Organisation
sein, ansonsten vermittelt ein Acquirer zwischen diesen beiden. Der Benut-
zer des Dienstes muß beim Service Certificate Issuer bekannt sein (dies kann
z.B. eine Bank sein).
MeT definiert alle Schnittstellen, die zwischen dem PTD und seinen Kom-
munikationspartnern liegen. Die Schnittstellen zwischen Content-Provider,
Acquirer und Service Certificate Issuer werden nicht spezifiziert.
2.1.3 Die Environments
MeT definiert drei sog. Environments, in denen mobile Transaktionen abge-
wickelt werden können:
Remote environment Wenn das PTD mit dem Content-Server durch ein
PLMN (Public Land Mobile Network) wie z.B. GSM kommuniziert
(z.B. beim Online-Shopping, 1.2), wird dies in der MeT-Spezifikation
als remote environment bezeichnet.
Local environment Um die Funktionalitäten von MeT auch für Bezahl-
Vorgänge vor Ort einsetzbar zu machen, wird das local environment
definiert, in dem die Kommunikation zwischen PTD und Content-
Server durch ein Kurzsrecken-Netz von statten geht (konkret wird hier
WAP über Bluetooth erwähnt)
Personal environment In diesem Fall stellt das PTD lediglich die Infor-
mationen und Funktionen seines Sicherheits-Moduls für ein anderes
Gerät bereits (z.B. einen PC). Die Kommunikation kann über IrDA
oder Bluetooth stattfinden. Somit kann das PTD als zentraler Spei-
cher für persönliche, vertrauliche Informationen dienen, die auch für
andere Geräte nutzbar gemacht werden können, ohne sie redundant
(und potentiell unsicher) zu speichern.
|  |
|
| |
 |
 |
|
|
Mobile Commerce: Grundlagen und Techniken von Key Pousttchi, Klaus Turowski
| |
| | Siehe auch: | |
|  |
| | eBusiness & eCommerce: Management der digitalen... | | | Das mobile Web. 3G, 3GP, 4G, Android, Edge, GSM, HSP... | | | Mobile Commerce: Strategien, Geschäftsmodelle, F... | | | Mobile Commerce. Grundlagen, Geschäftsmodelle... | | | Mobile Commerce: Gewinnpotenziale einer stillen Rev... | | | Erfolgsfaktoren des Mobile Marketing | |
|
|