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1 EINLEITUNG
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M-Commerce, der lediglich E-Commerce über WAP ist (z.B. Einkau-
fen per Kreditkarte) wird im Rahmen des vorliegenden Dokuments
nicht berücksichtigt, da die Unterschiede zum E-Commerce nur mini-
mal sind.
Es sei auch darauf hingewiesen, das nicht alle Teile des Kauf-Vorgangs mit
Hilfe des mobilen Mediums stattfinden müssen. So kann z.B. auch die Be-
zahlung in einem traditionellen Geschäft (bei Siemens als Brick & Mortar
Store bezeichnet, [10]) mit mobilen Bezahl-Verfahren von Statten gehen.
1.2 Mobiles Bezahlen - wofür?
In den Erwartungen von Analysten und den Beteiligten gibt es verschieden-
ste Szenarien, in denen mobiles Bezahlen zukünftig zum Einsatz kommen
wird. Objekt der jeweiligen Transaktionen sind dabei teilweise alltägliche
Güter und Dienstleistungen, die auch auf anderem Wege bezogen werden
können, teilweise aber auch Dienste, die nur in mobilen Netzen und mit
mobilen Endgeräten genutzt werden können (Value Added Services).
Nokia unterscheidet hierbei zunächst zwei Fälle ([1, 2]):
Online Shopping ([1]), also das Bezahlen von Gütern, die in einem vir-
tuellen Geschäft gekauft werden.
Local Payment ([2]) womit das Bezahlen von Gütern und Dienstleistun-
gen gemeint ist, die in traditionellen Geschäften bezahlt oder in
Anspruch genommen werden (z.B. Supermarkt oder Taxi)
Die beiden Punkte finden eine ungefähre Entsprechung bei MeT (die sich
in [13] ausführlich damit beschäftigen), durch das remote environment und
das physical or local environment, dort wird jedoch bei Local Payment vor-
ausgesetzt, das die Kommunikation zwischen Mobiltelefon und Händler
über ein Kurzstreckennetz (z.B. Bluetooth) von Statten geht. Genaueres
zu MeT wird in Abschnitt 2.1 erklärt.
Eine dritte Kategorie von Bezahlvorgängen erwächst erst aus dem Mobilen
Kommunikationsmarkt selbst:
Content-Billing Das Berechnen der Nutzung von Diensten, die über mobi-
le Netze und Endgeräte übertragen und genutzt werden.
Eine Differenzierung dieses Szenarios kann aus technischen Gründen not-
wendig sein, da manche Systeme die Verechnungs-Information mit der ei-
gentlichen Nutzlast zusammen erwarten.
Darunter fallen z.B. die folgenden Dienste:
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