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3 PRODUKTE UND DIENSTLEISTUNGEN
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Abbildung 3: Nokia Payment Solution
mit bestehender Mobilfunk-Infrastruktur arbeitet.
In Abb. 4 ist der Ablauf einer Bezahlung schematisch dargestellt. Anwen-
der, die paybox nutzen wollen, müssen sich zuerst bei paybox registrieren
und können dann durch Angabe Ihrer Mobiltelefonnummer bei Händlern
(Online oder Local), die paybox als Zahlungsart anbieten, bezahlen. Der
Händler (oder Online-Shop) stösst die Transaktion bei paybox an, der Kun-
de erhält einen Anruf und wird von einem IVR-System gebeten, die Trans-
aktion (unter Angabe von Betrag und Händler-Namen) durch Eingabe sei-
ner paybox-PIN zu bestätigen. Der Händler erhält im Anschluß daran eine
Meldung über Erfolg oder Mißerfolg.
Außer der Zahlung an einen Händler kann paybox auch für die Athenti-
fizierung eines Kunden verwendet werden oder um Geldbeträge auf eine
andere paybox oder ein Bankkonto zu überweisen.
Die Sicherheit des Systems ist durch den Schutz des Handys durch die PIN,
durch die paybox-PIN und die verschlüsselte Übertragung im GSM-Netz
gewährleistet ([26]). Die GSM-Verschlüsselung (A5) ist zwar mittlerweile
mit relativ geringem Rechenaufwand zu entschlüsseln ([29, 30]), es bleibt
jedoch technisch aufwendig, dies zu tun und Mißbrauch kann nur dann
betrieben werden, wenn der Angreifer auch im Besitz der SIM-Karten und
deren PIN ist, deren paybox-PIN er ausspioniert hat.
Das Anstossen eines Bezahlvorgangs wird vom Händler vorgenommen. Im
Falle eines Online-Shops muß dazu auch eine Local Host Listener (LHL)
im lokalen Netz installiert sein, der Anfragen vom Webserver entgegen-
nimmt und diese durch eine verschlüsselte Verbindung über das Internet an
ein zentrales paybox-System weiterleitet, das dann die weitere Abwicklung
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