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M-Commerce & Mobile Payment

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3    PRODUKTE UND DIENSTLEISTUNGEN 17 pay@once ([11])  nutzt die bestehende Prepaid-Technologie der Mobilfunk- Anbieter,  um  online  getätigte  Einkäufe  auch  zu  bezahlen  (Online- Shopping, 1.2).  Der Mobilfunk-Betreiber übernimmt dabei die Rol- le des Zahlungs-Providers, d.h. er verwaltet das im Voraus bezahlte Guthaben des Kunden und sorgt für die Abbuchung von diesem Kon- tingent und die Überweisung des Betrags an den Händler. Das System eignet sich auch für Micro-Payments (also Zahlung kleiner Summen, i.A. Pfennigbeträge),  da diese akkummuliert und als Gesamtbetrag abgerechnet werden können. Über den genauen Prozess sind in den öffentlichen Dokumenten keine weiteren Aussagen zu finden. Siemens / Brokat Payment Solution ([10])  basiert auf den Siemens Pro- dukten prepaid@vantage und payment@vantage und auf der Brokat Twister Platform.  Das System verwaltet eine Wallet, in der die Zah- lungsrelevanten Daten des Nutzers gespeichert werden.  Es werden verschiedene Zahlungs- und Authentifizierungs-Methoden (PIN/TAN, Signaturen, PKI) unterstützt und das System eignet sich sowohl für Online-Shopping als auch für Local Payment. Über den genauen Pro- zess sind in den öffentlichen Dokumenten keiner weiteren Aussagen zu finden. 3.2   Nokia Sowohl  für  feste  (WWW)  als  auch  mobile  (WAP)  Netze  hat  Nokia  mit der Nokia Payment Solution ([4]) ein System geschaffen, mit dem Kunden über  verschiedene  Zahlungsarten  Online  Transaktionen  tätigen  können. Das  System  besteht  u.a.  aus  einem  Proxy-Server  (Abb.  3),  der  die  Da- tenübertragung zwischen Händler und Kunden auf bestimmte HTTP-Header- Felder untersucht. Schickt der Server des Händlers einen Header mit einer Zahlungsaufforderung an den Kunden, wird dieser vom Proxy-Server auf eine Zahlungsseite weitergeleitet. Es werden verschiedene Zahlungsarten unterstützt, u.a. ist auch eine vir- tueller Geldbörse integriert, über die Micro-Payments akkumuliert werden können.  Da das System allerdings keine speziellen Eigenschaften von mo- bilen  Netzen  oder  Endgeräten  verwendet,  wird  hier  nicht  weiter  darauf eingegangen. 3.3   paybox Die im Juli 1999 gegründete paybox AG ist eine 50%-ige Tochter der Deut- schen Bank. Das Produkt des Unternehmens ist ein Zahlungsverfahren das
  
Konsumentenentscheidungen im Mobile Commerce: Eine empirische Untersuchung des Einflusses von mobilen Services auf das Kaufverhalten (Forschungsgruppe Konsum und Verhalten)
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